Mehr Sicherheit im Online-Banking

2 Faktor oder starke Kundenauthentifizierung

Durch diese Änderung wird Ihr Online-Banking noch sicherer.

Ab September werden bei der Anmeldung zum Online-Banking 2 Faktoren benötigt:

Diese 3 möglichen Faktoren gibt es:

  • Wissen = etwas das nur der Nutzer weiß (Passwort, PIN)
  • Besitz = etwas das nur der Nutzer besitzt (Karte, TAN)
  • Inhärenz = etwas, was dem Nutzer persönlich zu eigen ist (Fingerabdruck)


Ab September ist es also erforderlich, bei der ersten Anmeldung im Online-Banking und dann mind. alle 90 Tage zusätzlich zur PIN auch noch eine TAN einzugeben.

Folgende TAN Verfahren werden angeboten:

  • SecureGo App
  • Mobile TAN
  • Smart TAN (Kartenleser)

Wenn Sie kein TAN Verfahren haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung.

  • Auch bei Online-Einkäufen mit Kreditkarte ist künftig eine TAN erforderlich. Haben Sie Ihre Kreditkarte bereits für 3D-Secure Verfahren frei geschaltet? Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.
  • Timeout nach 5 Minuten – Ihr Online-Banking wird nach 5 Minuten Inaktivität beendet (bisher 12 Minuten)
Freischaltung Ihres Kontos für Zahlungs- und Kontoinformationsdienste

Künftig können Kontoinformationsdienste und Zahlungsauslösedienste auf einige Ihrer Kontoumsätze zugreifen.

Hierfür benötigen die Dienste Ihre ausdrückliche Zustimmung und einen Auftrag von Ihnen. Diese Zustimmung kann jederzeit wieder entzogen werden.

Nach Ihrer Zustimmung kann der Anbieter:

  • Bis zu viermal am Tag auf das Konto zugreifen
  • Umsätze lesen

Wer sieht was?

Kontoinformationsdienst (z.B. Vergleichsportale)
Zahlungsauslösedienst

  Sieht Kontoumsätze
  Sieht Kontosalden

 Nur bei Zahlungskonten

  Kann Überweisungen ausführen
     o   Einzelüberweisungen
     o   Echtzeitzahlungen
     o   Sammelüberweisungen
     o   Eilüberweisungen
     o   Auslandsüberweisungen

  Zusätzlich:
     o   Einreichung von Daueraufträgen
     o   Terminierte Überweisungen

   Sieht keine Umsätze und Salden von
     o   Depotkonten
     o   Wertpapiertransaktionen
     o   Kreditkartenumsätze

  Es wird nicht angezeigt:
     o   Eingereichte Daueraufträge
     o   Terminierte Überweisungen
     o   Elektronische Postfachnachrichten
     o   Freistellungsdaten

   Umbuchungen ausführen (Zahlungen desselben Kontoinhabers innerhalb dessen Zahlungsdienstleisters)

   Lastschriften

Für die Steuerung der Zugriffe von Dritten auf Ihr Konto wird ein neuer Punkt „Zugriffsverwaltung“ geschaffen, den Sie im Online-Banking unter dem Menüpunkt „Service“ finden.

Hier können Sie die Berechtigungen einrichten, entziehen und deren Nutzung kontrollieren

Ihre Vorteile
  • Mehr Sicherheit im Online-Banking
  • Verwaltung mehrerer Bankverbindungen mit Ihrem Online Zugang möglich
  • Steuerung der Zugriffserteilung für Zahlungsauslösedienste

Neue Sonderbedingungen hier abrufen

Neue Sonderbedingungen für das Online-Banking ab 14.09.2019

Sehr geehrte Kundin,

sehr geehrter Kunde,

unser Online-Banking bietet Ihnen viel Flexibilität bei der Abwicklung Ihrer finanziellen Anliegen. Wir legen zudem großen Wert darauf, dass Ihr Online-Banking mit unserer Bank auf höchstem Sicherheitsniveau erfolgt. Dies sind auch in Zukunft zwei unserer wichtigsten Anliegen, wenn am 14. September 2019 neue gesetzliche Bestimmungen für die Erbringung von Zahlungsdiensten im Online-Banking in Kraft treten. Diese haben ihren Ursprung in europäischen Vorgaben der Zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie. Sie dienen der Schaffung einheitlicher Standards für die Sicherheit elektronischer Zahlungen. Deshalb ändern wir mit Wirkung zum 14. September 2019 die „Sonderbedingungen für das Online-Banking“. Die neue Textfassung der geänderten Sonderbedingungen finden Sie nachstehend als PDF.

Wie bereits mit Ihnen in Nummer 1 Absatz 2 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbart, gilt Ihre Zustimmung zu den Änderungen der „Sonderbedingungen für das Online-Banking“ als erteilt, wenn Sie uns Ihre Ablehnung nicht vor dem 14. September 2019 anzeigen. Sie können die von diesen Änderungen betroffene Vereinbarung über die Nutzung des Online-Banking auch kostenfrei und fristlos vor dem 14. September 2019 kündigen.


Informationen zu PSD 2

PSD 2 – was ist das?

PSD = Payment Service Directice (zu deutsch: Zahlungsdiensterichtlinie) ist eine EU-Richtlinie zur Regulierung von Zahlungsdiensten und Zahlungsdienstleistern in der Europäischen Union und dem EWR. Sie stellt den einheitlichen Rechtsrahmen der teilnehmenden Staaten dar.

Ziele:

  • Erhöhung des Verbraucherschutzes bei Online-Zahlungen
  • Entwicklung und Nutzung innovativer Online- und Mobilfunkzahlungen
  • Grenzüberschreitende europäische Zahlungsdienste sicherer machen

Häufige Fragen

Was bedeutet die Info auf dem Kontoauszug für Sie? Was bedeutet der Hinweis auf der Homepage für Sie?

Ab 14.09.2019 gibt es wichtige gesetzliche Änderungen im Online-Banking. Hiervon sind alle Banken in der EU betroffen. Diese Änderung soll die Sicherheit im Online-Banking weiter erhöhen.

Wesentlicher Inhalt dieser Änderungen?

Änderungen bei der Anmeldung im Online-Banking. Freischaltung einer Drittanbieterschnittstelle. Die Online-Banking Sitzung wird nach fünf Minuten Inaktivität getrennt.

Was ändert sich bei der Anmeldung im Online-Banking?

Bei einer Anmeldung ab 14.09.2019 wird zusätzlich eine TAN angefordert. Wurde innerhalb von 90 Tagen keine weitere TAN verwendet, wird erneut eine TAN bei der Anmeldung benötigt.

Was bedeutet die Freischaltung der Drittanbieterschnittstelle?

Sie können Drittdienstleistern die Zustimmung zum Abruf Ihrer Kontoinformationen und zu Zahlungsaufträgen erteilen. Außerdem können Sie im Online-Banking die Zustimmungen verwalten und ergänzen. Der Dritte hat dann das Recht bis zu viermal am Tag z.B. die Umsätze Ihres Kontos zu lesen.

Welche TAN-Verfahren können genutzt werden?

Sie können folgende TAN-Verfahren nutzen: SecureGo; Smart-TAN Plus; Smart-TAN Photo; Mobile-TAN.

Wie bekomme ich diese TAN-Verfahren?

SecureGo kann über die jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden. Alle anderen TAN-Verfahren erhalten Sie von Ihrer VR-Bank Mittelfranken West eG.

Muss ich bei der von mir eingesetzten Zahlungsverkehrssoftware ab dem 14.09.2019 etwas beachten?

Für Nutzer des HBCI/PIN TAN Verfahren sind ggf. Änderungen ihrer Software erforderlich.
Für die von uns vertriebenen Softwaren gelten die folgenden Hinweise:

  • VR-Networld Software sollte mindestens die Version 7.31 und Höher installiert sein.
  • ProfiCash sollte mindestens die Version 11.70 oder Höher installiert sein.
  • Starmoney sollte mindestens die Version 11 und Höher installiert sein
  • Starmoney Business sollte mindestens Version 8 oder Höher installiert sein.

Bei der Verwendung anderer Softwaren bitten wir Sie sich an den Softwarehersteller oder Ihren Softwareanbieter zu wenden.

Die FAQ Liste wird laufend erweitert.

Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, geben Ihnen die Mitarbeiter/innen unseres KundenDialogCenters unter der Nummer 0981 181-0 gerne Auskunft.