Pressemitteilungen 2014

Neues von Ihrer Bank

Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen aus dem Jahr 2014. Wir informieren die Presse regelmäßig über Aktivitäten und Neuigkeiten in eigener Sache. Über die Links gelangen Sie zur Vollversion der jeweiligen Pressemitteilung.

25. Juli 2014 - "Erfolgreich unterwegs"

Erfolgreich unterwegs

25. Juli 2014: Die Ansbacher RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank und die VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG sind in Sachen Fusion "erfolgreich unterwegs" und arbeiten an der neuen „VR-Bank Mittelfranken West eG“

Ansbach/Rothenburg. Fünf Monate nur nach Bekanntgabe von Fusionsabsichten haben die RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank in Ansbach und die VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG  eine positive Bilanz gezogen. „Wir sind erfolgreich unterwegs“ bilanzierten die beiden Vorstandsvorsitzenden jetzt bei einer Pressekonferenz in Ansbach. Der Fusionsprozess liege im Zeitplan, so dass bis zum Jahresende die Vertreterabstimmungen stattfinden können, waren sich Manfred Geyer, Vorstandsvorsitzender der Ansbacher RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank, und Gerhard Walther, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG, einig. Ergänzend präsentierten die beiden Genossenschaftsbanken die ersten Geschäftszahlen aus dem laufenden Jahr: „Wir wachsen und wollen die positive Entwicklung bis zum Jahresende weiter ausbauen.“ Beide Banken würden gemeinsam eine Jahresbilanz von rund 1,5 Mrd. Euro ausweisen und damit die größte VR-Bank in Mittelfranken bilden. Aktuell erarbeiten beide Banken im Auftrag der Aufsichtsratsgremien ein Organisationskonzept sowie tragfähige Strukturen. Das Gesamtpaket wird Ende Oktober bzw. Anfang November den Vertretern vorgestellt. Die Abstimmung erfolgt in außerordentlichen Vertreterversammlungen in der 2. Hälfte des 4. Quartals 2014. 

Der Fusionsstichtag wird der 1. Januar 2015 sein, wobei erst mit der Eintragung ins Genossenschaftsregister und der technischen Fusion im Sommer 2015 die Fusion rechtskräftig ist und als vollzogen gilt.  

Im Organisationskonzept sind alle genossenschaftlichen Grundprinzipien verankert und es wurde strikt darauf geachtet, dass die Nähe zu den Mitgliedern und Kunden, die Kompetenz vor Ort sowie die Verantwortung für die Region gestärkt werden. Beide Banken wollen ihr Betreuungskonzept weiter ausbauen und das Dienstleistungsangebot noch besser an die Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden anpassen.

Mit dem Zusammenschluss der Banken ergibt sich ein homogenes Geschäftsgebiet vom Taubertal bis ins Altmühlfranken. Die regionale Ausrichtung des neuen Bankinstitutes spiegelt sich auch im Banknamen wider, der bereits gefunden ist. Die neue Bank soll VR-Bank Mittelfranken West eG heißen. Sie hätte mit Ansbach (juristischer Sitz) und Rothenburg (wirtschaftlicher Sitz) zwei Hauptniederlassungen. „Die Bedeutung beider Hauptstandorte bleibt erhalten und damit auch die Zerlegung der Gewerbesteuer zu Gunsten der einzelnen Kommunen“, versicherte Bankdirektor Manfred Geyer.

Den Vorstandsvorsitz des neuen Bankinstituts übernimmt zunächst Manfred Geyer. Gerhard Walther wird Sprecher des Vorstandes und stellvertretender Vorsitzender. Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Manfred Geyer im Laufe des Jahres 2016 übernimmt er den Vorsitz im Vorstand. Stellvertretender Vorstandsvorsitzender wird Hermann Meckler (Ansbach), weiteres Vorstandsmitglied Erwin Einzinger (Ansbach). Die beiden bisherigen Rothenburger Vorstände Martin Arnold und Robert Gehringer übernehmen als Bereichsdirektoren hervorgehobene Leitungsfunktionen. Der neue Aufsichtsrat setzt sich aus den Mitgliedern beider Banken (Ansbach 12 und Rothenburg 10) zusammen und wird bis 2017 über satzungsbedingtes Ausscheiden auf 15 Mitglieder reduziert. (Ansbach 9 und Rothenburg 6). Über die Besetzung der Ämter innerhalb des Aufsichtsrates entscheidet dieser in seiner konstituierenden Sitzung.

Von der Fusion versprechen sich beide Banken eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, mehr Innovationen zum Nutzen der Mitglieder und Kunden sowie Synergie- und Produktivitätseffekte. Geyer machte keinen Hehl daraus, dass die extrem steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen immer mehr hochqualifiziertes Personal binden und die Banken mit dem Zusammenschluss auch künftig eine wettbewerbsgerechte Größe bilden wollen, um dem wachsenden Anspruch an Qualität und Leistungsumfang gerecht zu werden. Das neue Kreditinstitut beabsichtigt den weiteren Ausbau in der Beratungsqualität und den Aufbau von neuen Spezialisten-Teams, so Gerhard Walther.

Das Versprechen der Kundennähe wurde auch für die Zukunft bekräftigt. Deshalb wird es laut Gerhard Walther eine kundenorientierte Aufbauorganisation geben, die sich auf der Basis einer regionalen Marktgliederung nach den Kundensegmenten richtet. Die neue Marktgliederung in „Nord“ (VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG), „Mitte“ (Ansbach Stadt und Umland) und „Süden“ (Leutershausen, Herrieden, Gunzenhausen) ist Ausdruck der regionalen Verwurzelung. Unterstrichen wird dies mit der Verteilung der Repräsentationsaufgaben des Vorstandes entsprechend der Marktgebiete. In den gewachsenen Beziehungen der Betreuer und Berater zu den Kunden wird es keine fusionsbedingten Änderungen geben.

Wichtig ist beiden Banken die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber. Die Vorstände wiederholten ihre Zusage, dass es keine fusionsbedingten Kündigungen geben werde. Die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze ist laut Walther ebenso gegeben wie vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und neue Karrierechancen für die rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Vorsitzenden präsentierten mit der Halbjahresbilanz positive Trends für 2014. Beide Banken haben gute Zuwächse im Kreditgeschäft, was als Zeichen für verlässliche Kreditgeber zu werten ist. Gerade für die mittelständischen Unternehmen ist die Fusion laut Geyer sehr wichtig: „Nur als größere und stärkere Bank können wir den wachsenden Mittelstand in unserer Region weiterhin vollumfänglich begleiten“.

12. Februar 2014 - „Allianz der Stärke“

Allianz der Stärke für Westmittelfranken

12. Februar 2014: RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank in Ansbach und VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG

„Allianz der Stärke für Westmittelfranken“
Großer Mehrwert für Mitglieder, Kunden und die gesamte Region.

Die RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank in Ansbach und die VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG wollen einen gemeinsamen Weg gehen, ihre Kräfte bündeln und damit langfristig die Leistungsstärke einer regionalen Genossenschaftsbank in Westmittelfranken zum Wohle der Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter sichern. Die Aufsichtsräte und die Vorstände beider Banken haben jeweils einstimmig die Aufnahme konkreter Fusionsverhandlungen beschlossen und darüber sowohl die Vertreter als auch die Mitarbeiter informiert. In den nächsten Monaten soll ein gemeinsames Fusionskonzept erarbeitet werden, das dann den jeweiligen Vertretern beider Banken zur Beschlussfassung vorgelegt wird.

Diese neue Bank wird laut Manfred Geyer, Vorstandsvorsitzender der Ansbacher RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank, eine „Allianz der Stärke für Westmittelfranken" und damit ein kompetenter Finanzpartner für die gesamte Wirtschaftsregion. Dazu Gerhard Walther, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rothenburg o.d.Tbr. eG: „Die ursprüngliche genossenschaftliche Idee, Kräfte in einer starken Einheit zu bündeln, wollen wir auf eine für uns neue Dimension übertragen." Die künftige Bank hätte eine Bilanzsumme von rund 1,5 Mrd. Euro und würde damit zu einer der ganz großen Genossenschaftsbanken Bayern anwachsen. „Wir vertrauen dem Weitblick der Vertreter und hoffen auf eine breite Zustimmung", so Gerhard Walther weiter.

Die äußerst stabilen Verhältnisse beider Geldinstitute versprechen eine gute Ausgangsbasis für einen partnerschaftlichen Zusammenschluss, bei dem vor allem Wachstum und Innovationskraft im Mittelpunkt stehen.

Die RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank und die VR-Bank Rothenburg o.d. Tbr. eG sind zwei leistungsstarke Genossenschaftsbanken mit deckungs-gleicher Unternehmensphilosophie und starken genossenschaftlichen Wurzeln. Während die Ansbacher Bank 2013 das 100-jährige Bestehen feierte, blickt die Rothenburger Genossenschaft auf fast 150 Jahre zurück. Mehr als 42.000 Mitglieder würden hinter dieser neuen Bank stehen.

Kundennähe und Präsenz vor Ort sind und bleiben Grundprinzipien beider Banken. „Mit der Zusammenlegung können wir", so Geyer, „das Betreuungs-konzept weiter besser ausbauen und das Leistungsspektrum noch besser an die individuellen Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden anpassen. Davon profitieren Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen." Die dadurch steigenden Geschäftschancen kommen der gesamten Region zugute. Die beiden Geschäftsgebiete liegen in einem stabilen Wirtschaftsraum und grenzen unmittelbar aneinander an. Da sich die beiden Banken hinsichtlich ihrer Präsenz nicht überschneiden, entsteht ein homogenes Geschäftsgebiet, das mit den Autobahnen A6 und A7 auf eine erstklassige Infrastruktur zurückgreifen kann.

Auch für die Mitarbeiter eröffnen sich, so Gerhard Walther, durch den Zusammenschluss neue Perspektiven: „Die Bank wird als Ausbilder und Arbeitgeber noch attraktiver und trägt so zu einer langfristigen Sicherung von wohnortnahen Arbeitsplätzen bei." Die Vorstandsvorsitzenden Geyer und Walther versicherten, dass es keine fusionsbedingten Kündigungen geben werde: „ Wir brauchen das Fachwissen und das Engagement aller unserer Mitarbeiter, um die gesteckten großen Ziele zu erreichen." Nach Aussage der beiden Vorsitzenden soll die Öffentlichkeit nach dem Vorliegen konkreter Verhandlungsergebnisse weiter informiert werden.