v. l. n. r.: Richard Oppelt (Vorstand der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG), Erwin Einzinger (stv. Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG), Dr. Thomas Geißdörfer (Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank eG), Dr. Bettina Schacht (Aufsichtsratsvorsitzende der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG), Steffen Girmscheid (Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank eG), Dr. Gerhard Walther (Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG), Florian Beyer (stv. Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Spar+Kreditbank eG)
Um den immer größeren Anforderungen in der Bankenbrache auch künftig erfolgreich begegnen zu können, planen die beiden Genossenschaftsbanken die Weichen für eine sichere und wettbewerbsfähige Zukunft für ihre rund 75.000 Mitglieder und 138.000 Kunden zu stellen. Nachdem beide Banken stabile wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen, ist der geplante Zeitpunkt für den Zusammenschluss aus Sicht der Verantwortlichen optimal gewählt. „Die für eine Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit notwendigen Investitionen in Personal, Beratungsqualität, digitale Systeme sowie in die qualitative Weiterentwicklung von Spezialisten und Dienstleistungen zugunsten von Mitgliedern und Kunden lassen sich gemeinsam deutlich wirkungsvoller realisieren.“, sind sich die Vorstandsvorsitzenden der beiden Banken Dr. Gerhard Walther (VR-Bank Mittelfranken Mitte eG), und Dr. Thomas Geißdörfer, (Raiffeisen Spar+Kreditbank eG Lauf), einig.
Vorstand und Aufsichtsrat beider Häuser sind davon überzeugt, dass eine zukunftsorientierte Bank entstehen wird, die die Stärken beider Institute vereint und weiterentwickelt. Da beide Banken eine deckungsgleiche Unternehmensphilosophie aufweisen, kann mit der neuen Größenordnung der genossenschaftliche Auftrag gemeinsam noch besser umgesetzt werden. Die Leistungsfähigkeit der Häuser wird durch die Fusion deutlich gestärkt. Die Vorbereitung für den Zusammenschluss erfolgt entschlossen und konzentriert. Im Rahmen der aktuell vereinbarten Kooperationsphase wird bereits frühzeitig in eine gemeinsame Richtung gearbeitet.
Seit über 150 Jahren stehen beide Banken für Kontinuität und Erfahrung. Die Bilanzsumme der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG liegt bei ca. 4,6 Mrd. €, die Bilanzsumme der Raiffeisen Spar+Kreditbank eG Lauf bei rund 600 Mio. €. Das künftige gemeinsame Institut weist eine Bilanzsumme von ca. 5,2 Mrd. € und ein betreutes Kundenvolumen von fast 11 Mrd. € auf und gehört damit zu den großen und überdurchschnittlich starken Genossenschaftsbanken in Bayern. Durch eine solide Eigenkapitalausstattung ist das neue Institut für weiteres Wachstum gut gerüstet. Mit 25 Filialen im vereinigten Geschäftsgebiet werden weiterhin Dezentralität, regionale Identität, schnelle Entscheidungen vor Ort und maximale Individualität für die Kunden erzielt. Über 600 Mitarbeiter stellen im Geschäftsgebiet hochqualifizierte Beratung und Service in allen Fragen der Finanzdienstleistung sicher. „Das Angebot an Beratungsleistungen und fundiertes Expertenwissen sowie Spezialisten werden durch den Zusammenschluss weiter ausgebaut“, so Dr. Gerhard Walther. Ein weiterer Gewinn: Durch Bündelung der Verwaltungsaufgaben steht mehr Zeit für die Beratung von Mitgliedern und Kunden zur Verfügung.
Spürbare Kundennähe, Schnelligkeit, Einfachheit und Präsenz vor Ort sind und bleiben Grundprinzipien beider Banken. „Mit der Zusammenlegung können wir“, so Dr. Thomas Geißdörfer, „das Betreuungskonzept weiter ausbauen und das Leistungsspektrum noch besser an die individuellen Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden anpassen. Davon profitieren Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen“ Die dadurch steigenden Geschäftschancen kommen der gesamten Region zugute. Die beiden Geschäftsgebiete liegen in einem stabilen und starken Wirtschaftsraum. Da sich die beiden Banken hinsichtlich ihrer Präsenz nicht überschneiden, entsteht ein homogenes Geschäftsgebiet, das mit den Autobahnen A6, A7 und A9 auf eine erstklassige Infrastruktur zurückgreifen kann.
Der Zusammenschluss eröffnet auch für die Mitarbeiter neue Perspektiven und stärkt den Erhalt der Arbeitsplätze vor Ort. So wird es keine fusionsbedingten Kündigungen geben, wie der Vorstand beider Banken versichert: „Alle Mitarbeiter werden benötigt, damit wir in einem inzwischen sehr komplizierten Umfeld die großen Ziele viel besser erreichen. Im Gegenteil: Wir werden als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb noch attraktiver und unsere neue Bank viel besser auf Innovationen und neue Technologien vorbereiten können.“
Nach Aussage der beiden Vorsitzenden soll die Öffentlichkeit nach dem Vorliegen konkreter Verhandlungsergebnisse weiter informiert werden.